Nahrungspyramide
Kumulierte Teilnahmeraten in berechtigen Altersgruppen (2003 bis 2006), Quelle: ZI, Wissenschaftliche Begleitung der Vorsorgedarmspiegelung 2003 bis 2006
Das, was zählt, sind gesunde Ess- und Lebensgewohnheiten. Die Belastung unserer Nahrungsmittel ist
vielschichtig und nimmt immer mehr zu. Die längste Verweildauer von Nahrungsresten im Körper ist im
Dickdarm. Schadstoffe sind hier also besonders kritisch. Die richtige Auswahl und Zubereitung sowie
eine gute Qualität der Nahrungsmittel ist daher sehr wichtig.
Empfehlenswert ist das tägliche Verzehren von Salat, Obst, Gemüse und gegebenenfalls
Vollkornprodukten. Zudem sollte man auf ausreichende Bewegung (vier mal pro Woche, mindestens 30
Minuten Sport treiben) achten. Weitere Risiken, die eine Entstehung von Darmkrebs fördern können
und die man selbst beeinflussen kann, sind Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Bewegungsmangel und
Stress.
Es gibt aber auch eine Reihe von Risikofaktoren, die man nicht selbst beeinflussen kann. Dazu
gehören vererbbare Risikofaktoren, chronische Darmerkrankungen, hohes Alter und das Vorkommen von
Darmpolypen. Hier spielt die Früherkennung eine sehr große Rolle. Denn früh erkannt, ist Darmkrebs
in den meisten Fällen heilbar. Im Moment nutzen jedoch nicht einmal 3% der berechtigten Menschen
die Möglichkeit, eine Darmspiegelung ab dem 56. Lebensjahr durchführen zu lassen.
Gehen Sie jetzt zur Vorsorgeuntersuchung! Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten!
Quelle(n): u.a. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Reformhaus Kurier
Ein Beitrag vom 21.02.2011
Stichwörter:
Risikominimierung,
Ernährung,
Darmkrebsvorsorge,