Für eine Endoskopie ist auch der ältere Begriff "Spiegelung" gebräuchlich. Die Bezeichnung kommt
daher, dass früher tatsächlich kleine Spiegel und Glasprismen im Endoskop das Bild für den
Untersucher geliefert haben.
Hightechgerät Endoskop
Ein Endoskop besteht heute aus einem flexiblen mit Kunststoff ummantelten Schlauchsystem. Die
heutigen Endoskope sind extrem dünn und sehr biegsam. Deshalb können sie leicht in den Körper
eingeführt werden. An der Spitze des Endoskops befindet sich eine Linse mit einem Chip, ähnlich dem
Objektiv einer Videokamera. Dank der modernen Videotechnik ist es möglich, sehr scharfe, gut
beurteilbare Bilder aus dem Körperinneren auf einen Monitor zu übertragen. Diese können als Video
aufgezeichnet oder als einzelne Bilder archiviert werden.
Hygiene bei der Endoskopie
Auf die Einhaltung der Vorschriften zur hygienischen Aufarbeitung der Endoskope und des
entsprechenden Zubehörs legen wir in unserer Praxis seit Jahren größten Wert. Die Einhaltung des
vorgeschriebenen Aufbereitungsverfahrens unserer Koloskope und die Überprüfung der Effektivität des
entsprechenden Prozesses werden regelmäßig durch ein unabhängiges Hygieneinstitut getestet. Zur
Sicherheit unserer Patienten und zur Optimierung der Hygienestandards verwenden wir in unserer
Praxis vorwiegend steril verpackte Einmalartikel. Das bedeutet, dass bei jedem Patienten im Rahmen
der Endoskopie nur Einmal-Biopsie-Zangen und bei entsprechenden Eingriffen (Polypektomie,
Mukosektomie etc.) Einmal-Sklerosierungs-Nadeln, Einmal-Polypektomie-Schlingen und, wenn nötig,
Einmal-Polypen-Fangnetze benutzt werden.
Ein Beitrag vom 06.05.2010
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