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Das Ergebnis: Bei denjenigen, die das getan hatten, wurden deutlich seltener fortgeschrittene Krebsvorstufen gefunden als bei jenen, die noch nie eine Darmspiegelung hatten machen lassen. Das Verhältnis betrug 6,1 zu 11,4 Prozent.
Risiko sinkt besonders im linken Teil des Darms
Darüber hinaus fanden die Wissenschaftler heraus, dass besonders das Krebsrisiko im linken (absteigenden) Teil des Darms, der direkt in den Enddarm übergeht, gesenkt wurde. Hier wurden bei den Teilnehmern mit bereits durchgeführter Darmspiegelung zwei Drittel weniger fortgeschrittene Krebsvorstufen erkannt als bei der anderen Gruppe. In diesem Teil des Darms tritt nach DKFZ-Angaben am häufigsten Krebs auf.
Auch Sicht des Forschungszentrums belegt die Studie den großen Nutzen der Darmspiegelung als Instrument zur Verhütung von Darmkrebs.
„Kleine Darmspiegelung“ wäre sinnvoll
Außerdem plädieren die Wissenschaftler nun dafür, auch die „kleine“ Darmspiegelung, die sogenannte Sigmoidoskopie, in den Vorsorgekatalog mit aufzunehmen. Sie analysiert nur den hinteren Abschnitt des Darms, also jenen Teil, in dem am häufigsten Krebsvorstufen gefunden werden.
Der Vorteil der Sigmoidoskopie gegenüber der Koloskopie: Die nötige Darmreinigung ist weniger aufwendig. „Ein solches Angebot würde wahrscheinlich auch von vielen Menschen angenommen, die eine Koloskopie nicht durchführen lassen wollen“, schätzt Professor Brenner. „So ließen sich noch deutlich mehr Krebsfälle vermeiden.“
Das große Problem dabei: Die Sigmoidoskopie wird laut Dr. Brenner derzeit in Deutschland nicht angeboten. Dazu wäre eine politische Entscheidung notwendig.
| Autor(en): | Susanne Polig |
Quelle(n): Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (www.dkfz.de, Stand: Januar 2010)
Ein Beitrag vom 30.03.2010
Stichwörter: Darmkrebs, Darmspiegelung, Koloskopie, Darmpolyp,
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Diese Seite wurde zuletzt am 01.02.2012 aktualisiert.
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