Deutschland gegen Darmkrebs – Viele Experten beteiligen sich an bundesweiter Aktion

Die Flyer der Aktion Deutschland gegen Darmkrebs werden deutschlandweit an über 5.000 Arztpraxen, Kliniken, Apotheken und an sämtliche Reformhäuser versendet.
Die Flyer der Aktion Deutschland gegen Darmkrebs werden deutschlandweit an über 5.000 Arztpraxen, Kliniken, Apotheken und an sämtliche Reformhäuser versendet.

„Darmkrebs ist durch eine geeignete Vorsorge vermeidbar!“ sagen Mediziner. Deshalb unterstützen viele von Ihnen die Aktion Deutschland gegen Darmkrebs, die jährlich in Kooperation mit der Felix Burda Stiftung stattfindet.

Über Arztpraxen, Kliniken, Apotheken und über sämtliche Reformhäuser werden knapp eine halbe Million Informationsbroschüren zum Thema Darmkrebsvorsorge und Behandlung an interessierte Bürger verteilt. Ziel der Initiative ist es, durch die Bereitstellung von sachlichen und verständlichen Informationen auf die Vermeidbarkeit von Darmkrebs und die Behandlungsmöglichkeiten hinzuweisen und die Vorsorgebereitschaft in der Bevölkerung zu erhöhen. Eine Vorabberatung erhält man unter anderem bei Hausärzten, Frauenärzten und Urologen. Zudem kann man in allen Apotheken Informationen zur Darmkrebsvorsorge mittels Stuhltests erhalten und die Fachberater in den Reformhäusern geben wichtige Tipps zu einer darmgesunden Ernährung.

Die Darmspiegelung ist das beste und sicherste Vorsorgeinstrument

Das beste und sicherste Vorsorgeinstrument ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Sie ermöglicht nicht nur eine umfassende Diagnose, sondern bietet gleichzeitig Therapiemöglichkeiten, wie zum Beispiel das Abtragen von Polypen  (mögliche Vorstufen von Darmkrebs) oder die Entnahme von Gewebeproben. Bei dieser risikoarmen Untersuchung wird der leere Darm mit einem dünnen, flexiblen Schlauchsystem, welches mit einer hochempfindlichen Videokamera ausgerüstet ist, untersucht. Eine Darmspiegelung dauert in der Regel ca. 15 – 20 Minuten und lässt sich im Allgemeinen schmerzfrei durchführen. Auf Wunsch kann vor der Untersuchung auch eine Beruhigungsspritze gegeben werden. Die Kosten werden ab 55 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen – in Verdachtsfällen (z. B. einer familiären Vorbelastung) sogar schon vor 55.

Bundesweit größtes Verzeichnis von Fachärzten unter www.darmspezialisten.de

Eine Vorsorgedarmspiegelung darf nur von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden, die jährlich mindestens 200 solcher Untersuchungen nachweisen können. Unter www.darmspezialisten.de  finden vorsorgeinteressierte Bürger neben wichtigen Informationen rund um das Thema Darmkrebs ein bundesweites Verzeichnis solcher Fachärzte mit innovativer Landkreissuche. In den Bundesländern Berlin, Bremen und Hamburg sind die Darm-Experten sogar den einzelnen Stadtbezirken zugeordnet. Es gibt ca. 2.400 Ärzte in Deutschland, die eine Genehmigung zur Durchführung der Vorsorgedarmspiegelung besitzen.

Erweiterung der Expertenliste zum Thema „Behandlung von Darmkrebs“

Seit 2013 können Patienten auch weitere Fachärzte finden, die sich mit der Behandlung von Darmkrebs beschäftigen. So wurden ca. 2.000 neue Fachärzte zu den Themenbereichen „Operation Darmkrebs“ (Chirurgen), „Chemotherapie Darmkrebs“ (Onkologen) sowie „Strahlentherapie Darmkrebs“ (Strahlentherapeuten) hinzugefügt. Der Patient hat nun die Möglichkeit, in seinem Landkreis/seiner kreisfreien Stadt auch gezielt nach Fachärzten zu diesen Tehmenbereichen zu suchen.

Darmkrebs ist in Deutschland nach wie vor die häufigste Krebstodesursache, obwohl Darmkrebs durch eine gezielte Vorsorge verhindert werden kann. Zwar ist die öffentliche Aufmerksamkeit für die Bedeutung einer effizienten Früherkennung von Darmkrebs in den vergangenen Jahren gestiegen, macht Projektleiter Felix Rotaru deutlich, allerdings sind weitere Anstrengungen notwendig, um nachhaltige Erfolge zu erreichen. Das Ziel der vernetzten Arbeit sei mittelfristig die Halbierung der Neuerkrankungen an Darmkrebs. „Die ersten Schritte sind getan“, betont Rotaru. Doch vom Ziel sei man noch weit entfernt! Jährlich erkranken bundesweit immer noch mehr als 62.000 Menschen an Darmkrebs, fast 26.000 sterben daran.

Kontakt: Deutschland gegen Darmkrebs Felix Rotaru (Projektleitung) dbp Kommunikation GmbH & Co. KG Europastr. 3 35394 Gießen

Tel: 0641. 9488 – 6489 Fax: 0641. 9488 – 6499

Mail: f.rotaru@dbp-gruppe.de

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Quellenangaben:
Pressemitteilung der Aktion Deutschland gegen Darmkrebs